Spitzenzeit 1.30,61 mit Komo-Tec 311-475 am Sachsenring

Beitrag vom 14.08.2018


Lotus Elise, Lotus Evora, Lotus Exige, Motorsport

Sport Auto „Tuner GP 2018“

Beitrag vom 06.06.2018

KOMO-TEC Teilnahme SPORT AUTO HIGH PERFORMANCE DAYS 2018

Lap Time 1.07,3

Nach zweijähriger Abwesenheit war das Team Komo-Tec dieses Jahr wieder beim Sport Auto Tuner GP vertreten. Die von uns aufgebauten Modelle Exige EX460 und ein 311-475 mit sequentiellem Getriebe starteten in der Sportwagen bzw. Funcar Klasse.

Der 311 zeigte sich bei den ersten Testfahrten am Freitag ziemlich zickig vom Fahrverhalten. Das Auto war auf der Hinterachse recht unausgewogen und neigte stark zum plötzlichen Übersteuern.

Das hilft nicht unbedingt um Vertrauen in das Fahrzeug zu bekommen, speziell in den schnellen Ecken Ausgangs Start Ziel und der Querspange.

Hier war eine gute Analyse gefordert die wir aufgrund langjähriger Motorsporterfahrung mit einigen Ideen zur Verbesserung der Fahrstabilität ausarbeiten konnten.

Die bislang erreichten Rundenzeiten um die 1.10min waren für ein so sportives Fahrzeug wie den 3-eleven nicht hinnehmbar.

Also Auto auf den Fahrwerksmessstand und erst einmal die Eingangswerte abgleichen.

Wir sind bewusst mit der Lotus Vorgabe Einstellung angereist, (Achs Geo und Dämpfersetup) mussten nun allerdings feststellen das sich diese für Hockenheim Kurzanbindung gar nicht eignet.

Änderungen im Bereich Spur und Sturz vor allem auf der Hinterachse brachten eine deutliche Verbesserung in der Fahrstabilität, dazu kamen noch Änderungen der Dämpfer und Stabi Einstellungen und am Ende war das Auto sehr homogen und sauber zu fahren , so wie man es von einem Lotus kennt.

Somit waren dann auch Geschwindigkeiten von bis zu 192km/H in der Querspange möglich (vorher 171km/h) was schon zu den absoluten Top Werten aller dort getesteten Autos zählt.

All diese Maßnahmen bescherten uns eine Rundenzeit von 1.07,3 was respektabel ist, jedoch noch hinter unseren Erwartungen zurück liegt. Die Datenaufzeichnung und Testfahrten ergaben für uns noch ein Paar weitere Hinweise was am 311 speziell für Hockenheim kleiner Kurs noch optimiert werden muss um die 1,07 und später auch die 1,06 knacken zu können .. wir sind dran und werden dieses Ziel nochmals angehen.

Soviel kann man schon mal sagen… an Längsdynamik liegt es nicht 🙂

gerade durch das von uns verbaute sequentielle 7 Gang Getriebe in Kombination mit dem Powerupgrade auf ca.475PS setzt dieses Fahrzeug sein ganzes Potential frei.

Im Finallauf am Sonntag konnten wir einen beachtlichen 3. Platz hinter der Corvette und der Viper des Teams Geiger Cars verbuchen.

Unsere Exige war klaglos das ganze Wochenende mit Rundenzeiten um 1.09 unterwegs, da die Exige für GP Stecken wie SPA und Nürburgring abgestimmt ist war für diesen Event leider nichts Besseres zu erreichen, zumal beide Autos von nur einem Fahrer bewegt wurden und wir unseren Hauptaugenmerk auf den 311 an diesem Wochenende legen wollten .

Wir bedanken uns bei unserem Fahrer Winny Klein für sein fahrerisches Engagement und seine starke Leistung mit zwei Autos das Wochenende zu bestreiten und sind sehr froh das der gesamte Event ohne Schäden oder Ausfällen unserer Fahrzeuge beendet werden konnte.

 

Seien Sie gespannt auf weitere Events, Projekte und Umbauten ….

 

See you on Track

Ihr

Daniel Koblitschek

 

 


Komo-Tec Events, Lotus Elise, Lotus Exige, Motorsport

Komo-Tec erzielt Bestzeit am Nürburgring GP Kurs

Beitrag vom 22.05.2018

Beim KT-Track Event am Nürburgring (15.05) konnten wir eine neue Bestmarke setzen, mit einer Zeit von 2.11,69 . Bisher hat kein straßenzugelassener Lotus diese Marke erreicht

Wir sehen reale Chancen diese Zeit noch zu unterbieten wenn wir mit neuen Reifen starten. Die verwendeten hatten schon 3 Trackdays absolviert.

(Variante Nürburgring GP Lang)

 


Komo-Tec Events, Lotus Exige, Motorsport

Komo-Tec noch immer Nummer 1 bei „Fast lap“

Beitrag vom 16.05.2018

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Ariel Atom, Komo-Tec Events, Lotus Exige

Leistungsphase EX500 mit neuem Lader R1900-TVS

Beitrag vom 20.06.2017

Leistungsphase EX500 für Exige S V6 und Sport 350

 

Leistungssteigerung bei aufgeladenen Motoren ist eigentlich

ganz einfach: Man erhöht den Ladedruck so lange, bis die

gewünschte Leistung erreicht ist und hofft, dass der Motor die massiv

gewachsene mechanische und thermische Belastung schon irgendwie

aushalten wird. Und, falls er mit einem kapitalen Motorschaden reagiert,

hat der Kunde eben Pech gehabt. Das ist die simple Methode.

 

Wir haben uns für die intelligente Methode entschieden:

500 PS und 530 Nm sollten mit einem möglichst geringen Ladedruck

und damit der geringstmöglichen zusätzlichen Belastung aller Triebwerkskomponenten

erreicht werden. Der zugehörige Entwicklungsprozess

hat uns dabei über viele Monate beschäftigt. Nach umfangreichen

Berechnungen, CFD- Strömungssimulationen, der Konstruktion

zahlreicher Prototypen und unzähliger Stunden auf dem Prüfstand

haben wir jetzt unser Entwicklungsziel erreicht.

 

EX500

 

500 PS mit einem maximalen Ladedruck von knapp über

0,8 bar, einem überschaubaren Aufwand an innermotorischen

Maßnahmen und einem standfesten Triebwerk.

 

Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit war die Optimierung der Luftführung

im kompletten Einströmtrakt, beginnend mit dem Luftfilter und

dessen Gehäuse, über den Luftmassenmesser, und die Drosselklappe

bis hin zum Ansauggehäuse zwischen Lader und Einlasskanälen.

 

Dieses Ansauggehäuse muss einen hocheffizienten Ladeluftkühler

aufnehmen, gleichzeitig aber der einströmenden Luft einen möglichst

geringen Widerstand entgegensetzen und für eine gleichmäßige

Verteilung der Strömung auf alle 6 Zylinder sorgen. Falls der Ladedruck

auf die einzelnen Zylinder ungleichmäßig verteilt ist, wird der

Zylinder mit der größten einströmenden Luftmasse auch thermisch am

höchsten belastet. Die fatalen Folgen sind zerstörte Kolben und

Ventile.

 

Die Erkenntnisse der CFD- Analyse brachten nach zahlreichen

Versuchen den gewünschten Erfolg einer gleichmäßigen

Verteilung der Strömung. Messungen von Druck und Temperatur

der Strömung in den einzelnen Ansaugkanälen bestätigten auf dem

Prüfstand das positive Ergebnis.

 

Bei der Betrachtung der Gesamteffiziens eines aufgeladenen Motors

darf der Wirkungsgrad des Laders nicht vergessen werden. Im

Bereich seines höchsten Wirkungsgrads benötigt der „Eaton“ Lader

eine Antriebsleistung von etwa 60 PS.

Muss man diesen Bereich verlassen, um über eine angehobene

Laderdrehzahl einen höheren Ladedruck zu generieren, kann die

Antriebsleistung des Laders schnell um 10 PS ansteigen.

 

TVS Map

 

Im Laufe unserer Entwicklungsarbeit haben wir Leistungen bis zu

550 PS und 560 Nm gemessen, dabei aber auch grenzwertige

Triebwerkbelastungen ermittelt.

 

500 PS scheinen also eine „gesunde“ Basis zu sein,

die aber Raum für künftige Herausforderungen

bietet.

 

EX500 (1)

 

EX500-Leistungskit

Wesentliche Vorteile:

  • Reduzierung der Ansauglufttemperatur (gekühlt/ungekühlt) von ca. 35°C
  • Ladedruckverlust durch Kühlernetz 0,01 bar bei 0,8 bar Ladedruck
  • nur ein geringes Mehrgewicht (ca. 7,8 kg incl. Wärmetauscher – ohne Wasser)
  • erheblich mehr Drehmoment ( 130 Nm) und Leistung ( 150 PS) zum Serienfahrzeug

Leistungphase EX500 bestehend aus:

  • KT500 Carbon Airbox System mit K&N Sport-Luftfilter
  • neuer Harrop TVS1900-Kompressor
  • Schmiedekolben
  • Schmiedepleul
  • geänderte Riemenscheibe
  • Edelstahl-Fächerkrümmer mit optimierten Rohrlängen
  • 200-Zellen-Sportkatalysator HJS (Hauptkat)
  • Lambdasonden-Kabelverlängerung
  • Optimierung des Serien-Steuergerätes EX500
  • (Zünd-, Einspritzkennfelder und Nockenwellenphasenverstellung)
  • EX500 Decalset

EX500 Wasser-Luft-Ladeluftkühlsystem bestehend aus:

  • Wärmetauscher Kühler in Fahrzeugfront
  • elektrische Wasserpumpe
  • Aluminium Wassertank für Ladeluftkühler
  • komplettes Alu-Saugrohr mit integriertem Ladeluftkühlernetz
  • und Einspritzleiste, schwarz eloxiert, überarbeitet für Harrop TVS1900-Lader
  • Wasserschläuche

Lotus Exige, Tech talk

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