Sport Auto „Tuner GP 2018“

Beitrag vom 06.06.2018

KOMO-TEC Teilnahme SPORT AUTO HIGH PERFORMANCE DAYS 2018

Lap Time 1.07,3

Nach zweijähriger Abwesenheit war das Team Komo-Tec dieses Jahr wieder beim Sport Auto Tuner GP vertreten. Die von uns aufgebauten Modelle Exige EX460 und ein 311-475 mit sequentiellem Getriebe starteten in der Sportwagen bzw. Funcar Klasse.

Der 311 zeigte sich bei den ersten Testfahrten am Freitag ziemlich zickig vom Fahrverhalten. Das Auto war auf der Hinterachse recht unausgewogen und neigte stark zum plötzlichen Übersteuern.

Das hilft nicht unbedingt um Vertrauen in das Fahrzeug zu bekommen, speziell in den schnellen Ecken Ausgangs Start Ziel und der Querspange.

Hier war eine gute Analyse gefordert die wir aufgrund langjähriger Motorsporterfahrung mit einigen Ideen zur Verbesserung der Fahrstabilität ausarbeiten konnten.

Die bislang erreichten Rundenzeiten um die 1.10min waren für ein so sportives Fahrzeug wie den 3-eleven nicht hinnehmbar.

Also Auto auf den Fahrwerksmessstand und erst einmal die Eingangswerte abgleichen.

Wir sind bewusst mit der Lotus Vorgabe Einstellung angereist, (Achs Geo und Dämpfersetup) mussten nun allerdings feststellen das sich diese für Hockenheim Kurzanbindung gar nicht eignet.

Änderungen im Bereich Spur und Sturz vor allem auf der Hinterachse brachten eine deutliche Verbesserung in der Fahrstabilität, dazu kamen noch Änderungen der Dämpfer und Stabi Einstellungen und am Ende war das Auto sehr homogen und sauber zu fahren , so wie man es von einem Lotus kennt.

Somit waren dann auch Geschwindigkeiten von bis zu 192km/H in der Querspange möglich (vorher 171km/h) was schon zu den absoluten Top Werten aller dort getesteten Autos zählt.

All diese Maßnahmen bescherten uns eine Rundenzeit von 1.07,3 was respektabel ist, jedoch noch hinter unseren Erwartungen zurück liegt. Die Datenaufzeichnung und Testfahrten ergaben für uns noch ein Paar weitere Hinweise was am 311 speziell für Hockenheim kleiner Kurs noch optimiert werden muss um die 1,07 und später auch die 1,06 knacken zu können .. wir sind dran und werden dieses Ziel nochmals angehen.

Soviel kann man schon mal sagen… an Längsdynamik liegt es nicht 🙂

gerade durch das von uns verbaute sequentielle 7 Gang Getriebe in Kombination mit dem Powerupgrade auf ca.475PS setzt dieses Fahrzeug sein ganzes Potential frei.

Im Finallauf am Sonntag konnten wir einen beachtlichen 3. Platz hinter der Corvette und der Viper des Teams Geiger Cars verbuchen.

Unsere Exige war klaglos das ganze Wochenende mit Rundenzeiten um 1.09 unterwegs, da die Exige für GP Stecken wie SPA und Nürburgring abgestimmt ist war für diesen Event leider nichts Besseres zu erreichen, zumal beide Autos von nur einem Fahrer bewegt wurden und wir unseren Hauptaugenmerk auf den 311 an diesem Wochenende legen wollten .

Wir bedanken uns bei unserem Fahrer Winny Klein für sein fahrerisches Engagement und seine starke Leistung mit zwei Autos das Wochenende zu bestreiten und sind sehr froh das der gesamte Event ohne Schäden oder Ausfällen unserer Fahrzeuge beendet werden konnte.

 

Seien Sie gespannt auf weitere Events, Projekte und Umbauten ….

 

See you on Track

Ihr

Daniel Koblitschek

 

 


Komo-Tec Events, Lotus Elise, Lotus Exige, Motorsport

Komo-Tec erzielt Bestzeit am Nürburgring GP Kurs

Beitrag vom 22.05.2018

Beim KT-Track Event am Nürburgring (15.05) konnten wir eine neue Bestmarke setzen, mit einer Zeit von 2.11,69 . Bisher hat kein straßenzugelassener Lotus diese Marke erreicht

Wir sehen reale Chancen diese Zeit noch zu unterbieten wenn wir mit neuen Reifen starten. Die verwendeten hatten schon 3 Trackdays absolviert.

(Variante Nürburgring GP Lang)

 


Komo-Tec Events, Lotus Exige, Motorsport

Komo-Tec noch immer Nummer 1 bei „Fast lap“

Beitrag vom 16.05.2018

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Ariel Atom, Komo-Tec Events, Lotus Exige

Komo-Tec Trackday Events 2018

Beitrag vom 16.05.2018

Eventkalender 14.05.2018Wir möchten unseren Kunden die Möglichkeit geben einen Trackday mit technischem Support von uns wahrzunehmen . Bei dem Event ist ein ein Techniker vor Ort der bei Fragen zum Thema Abstimmung Fahrwerk und technischen Details weiterhelfen kann.
Werkzeug für kleiner Reparaturen und Verschleißartikel sind mit dabei.

Unser Testfahrer steht bei den Events zur Verfügung, mit ihm kann man die Details der Fahrzeugbeherrschung vertiefen.

Wir freuen uns über rege Anmeldungen


Komo-Tec Events

„Rennbenzin“ – Mythen und Fakten

Beitrag vom 27.09.2017

Dem Treibstoff in der aktuellen Formel 1 werden häufig mystische Kräfte zugeschrieben. Obwohl das Reglement „Tankstellenbenzin Super Plus“ vorschreibt, werden die geringen, erlaubten Zusätze von den Mineralfirmen exakt auf die Motoren ihrer Kunden zugeschnitten und haben damit einen signifikanten Anteil an der Leistung der Formel 1 Triebwerke.

Die Regularien erlauben allerdings nur eine maximale Spritmenge von 105 kg pro Rennen und einen maximalen Durchfluss von 100 kg pro Stunde. Damit wird der Spielraum für Additive deutlich eingeschränkt.

„Freie“ Treibstoffmischungen mit einem hohen Anteil an Alkohol, wie sei bei „Quarter-Mile“ Rennen oder bei Speedway- und Sandbahnrennen eingesetzt werden dürfen, können jedoch zu erheblichen Leistungssteigerungen führen. Äthanol und Methanol werden dabei mit einem Anteil von bis zu 80% dem Benzin zugesetzt. Die in den Molekülen der beiden Alkohole gebundenen Sauerstoffatome können bei der Verbrennung nicht freigesetzt werden und wirken damit nicht als chemischer Kompressor.

 

Im Gegensatz dazu, verfügt Nitromethan über freie Sauerstoffatome die als chemischer Kompressor wirken. Das Nitromethan wird nur in sehr geringen Mengen zugesetzt (max. 15%), ist sehr teuer, unterliegt als Nitroparaffin den Sprengstoffgesetzen und führt zu extremen Belastungen der Motorkomponenten.

 

Den Vorteilen der Alkohole als Treibstoff stehen jedoch auch einige Nachteile gegenüber:

 

Vorteile:

+ sehr hohe Oktanzahl (bis ROZ 160), die ein extrem hohes Verdichtungsverhältnis zulässt (bis 17:1),

+ hohe Verdampfungswärme (bzw. eigentlich „Kälte“) führt zu einer hohen Innenkühlung des angesaugten Gemisches, was gerade aufgeladenen Motoren entgegenkommt,

+ Reduzierung der thermischen Belastung der Motorkomponenten.

 

 

Nachteile:

– geringer Heizwert (nur etwa 50% von Benzin) und damit deutlicher Mehrverbrauch, der erheblich größere Einspritzdüsen erfordert,

– das optimale Mischungsverhältnis sinkt auf ein Lambda von ca. 0,5,

– bei hohen Anteilen neigt Alkohol und Benzin zum „Entmischen“.

 

 

Super Plus: ROZ 103, Heizwert 10.200, Verdampfungswärme ca. 80

Methanol: ROZ 160, Heizwert 4.700, Verdampfungswärme 270

Äthanol: ROZ 150, Heizwert 6.400, Verdampfungswärme 225

 


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