Komo-Tec erzielt Bestzeit am Nürburgring GP Kurs

Beitrag vom 22.05.2018

Beim KT-Track Event am Nürburgring (15.05) konnten wir eine neue Bestmarke setzen, mit einer Zeit von 2.11,69 . Bisher hat kein straßenzugelassener Lotus diese Marke erreicht

Wir sehen reale Chancen diese Zeit noch zu unterbieten wenn wir mit neuen Reifen starten. Die verwendeten hatten schon 3 Trackdays absolviert.

(Variante Nürburgring GP Lang)

 


Komo-Tec Events, Lotus Exige, Motorsport

Komo-Tec noch immer Nummer 1 bei „Fast lap“

Beitrag vom 16.05.2018

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Ariel Atom, Komo-Tec Events, Lotus Exige

Komo-Tec Trackday Events 2018

Beitrag vom 16.05.2018

Eventkalender 14.05.2018Wir möchten unseren Kunden die Möglichkeit geben einen Trackday mit technischem Support von uns wahrzunehmen . Bei dem Event ist ein ein Techniker vor Ort der bei Fragen zum Thema Abstimmung Fahrwerk und technischen Details weiterhelfen kann.
Werkzeug für kleiner Reparaturen und Verschleißartikel sind mit dabei.

Unser Testfahrer steht bei den Events zur Verfügung, mit ihm kann man die Details der Fahrzeugbeherrschung vertiefen.

Wir freuen uns über rege Anmeldungen


Komo-Tec Events

„Rennbenzin“ – Mythen und Fakten

Beitrag vom 27.09.2017

Dem Treibstoff in der aktuellen Formel 1 werden häufig mystische Kräfte zugeschrieben. Obwohl das Reglement „Tankstellenbenzin Super Plus“ vorschreibt, werden die geringen, erlaubten Zusätze von den Mineralfirmen exakt auf die Motoren ihrer Kunden zugeschnitten und haben damit einen signifikanten Anteil an der Leistung der Formel 1 Triebwerke.

Die Regularien erlauben allerdings nur eine maximale Spritmenge von 105 kg pro Rennen und einen maximalen Durchfluss von 100 kg pro Stunde. Damit wird der Spielraum für Additive deutlich eingeschränkt.

„Freie“ Treibstoffmischungen mit einem hohen Anteil an Alkohol, wie sei bei „Quarter-Mile“ Rennen oder bei Speedway- und Sandbahnrennen eingesetzt werden dürfen, können jedoch zu erheblichen Leistungssteigerungen führen. Äthanol und Methanol werden dabei mit einem Anteil von bis zu 80% dem Benzin zugesetzt. Die in den Molekülen der beiden Alkohole gebundenen Sauerstoffatome können bei der Verbrennung nicht freigesetzt werden und wirken damit nicht als chemischer Kompressor.

 

Im Gegensatz dazu, verfügt Nitromethan über freie Sauerstoffatome die als chemischer Kompressor wirken. Das Nitromethan wird nur in sehr geringen Mengen zugesetzt (max. 15%), ist sehr teuer, unterliegt als Nitroparaffin den Sprengstoffgesetzen und führt zu extremen Belastungen der Motorkomponenten.

 

Den Vorteilen der Alkohole als Treibstoff stehen jedoch auch einige Nachteile gegenüber:

 

Vorteile:

+ sehr hohe Oktanzahl (bis ROZ 160), die ein extrem hohes Verdichtungsverhältnis zulässt (bis 17:1),

+ hohe Verdampfungswärme (bzw. eigentlich „Kälte“) führt zu einer hohen Innenkühlung des angesaugten Gemisches, was gerade aufgeladenen Motoren entgegenkommt,

+ Reduzierung der thermischen Belastung der Motorkomponenten.

 

 

Nachteile:

– geringer Heizwert (nur etwa 50% von Benzin) und damit deutlicher Mehrverbrauch, der erheblich größere Einspritzdüsen erfordert,

– das optimale Mischungsverhältnis sinkt auf ein Lambda von ca. 0,5,

– bei hohen Anteilen neigt Alkohol und Benzin zum „Entmischen“.

 

 

Super Plus: ROZ 103, Heizwert 10.200, Verdampfungswärme ca. 80

Methanol: ROZ 160, Heizwert 4.700, Verdampfungswärme 270

Äthanol: ROZ 150, Heizwert 6.400, Verdampfungswärme 225

 


Tech talk

Leistungsphase EX500 mit neuem Lader R1900-TVS

Beitrag vom 20.06.2017

Leistungsphase EX500 für Exige S V6 und Sport 350

 

Leistungssteigerung bei aufgeladenen Motoren ist eigentlich

ganz einfach: Man erhöht den Ladedruck so lange, bis die

gewünschte Leistung erreicht ist und hofft, dass der Motor die massiv

gewachsene mechanische und thermische Belastung schon irgendwie

aushalten wird. Und, falls er mit einem kapitalen Motorschaden reagiert,

hat der Kunde eben Pech gehabt. Das ist die simple Methode.

 

Wir haben uns für die intelligente Methode entschieden:

500 PS und 530 Nm sollten mit einem möglichst geringen Ladedruck

und damit der geringstmöglichen zusätzlichen Belastung aller Triebwerkskomponenten

erreicht werden. Der zugehörige Entwicklungsprozess

hat uns dabei über viele Monate beschäftigt. Nach umfangreichen

Berechnungen, CFD- Strömungssimulationen, der Konstruktion

zahlreicher Prototypen und unzähliger Stunden auf dem Prüfstand

haben wir jetzt unser Entwicklungsziel erreicht.

 

EX500

 

500 PS mit einem maximalen Ladedruck von knapp über

0,8 bar, einem überschaubaren Aufwand an innermotorischen

Maßnahmen und einem standfesten Triebwerk.

 

Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit war die Optimierung der Luftführung

im kompletten Einströmtrakt, beginnend mit dem Luftfilter und

dessen Gehäuse, über den Luftmassenmesser, und die Drosselklappe

bis hin zum Ansauggehäuse zwischen Lader und Einlasskanälen.

 

Dieses Ansauggehäuse muss einen hocheffizienten Ladeluftkühler

aufnehmen, gleichzeitig aber der einströmenden Luft einen möglichst

geringen Widerstand entgegensetzen und für eine gleichmäßige

Verteilung der Strömung auf alle 6 Zylinder sorgen. Falls der Ladedruck

auf die einzelnen Zylinder ungleichmäßig verteilt ist, wird der

Zylinder mit der größten einströmenden Luftmasse auch thermisch am

höchsten belastet. Die fatalen Folgen sind zerstörte Kolben und

Ventile.

 

Die Erkenntnisse der CFD- Analyse brachten nach zahlreichen

Versuchen den gewünschten Erfolg einer gleichmäßigen

Verteilung der Strömung. Messungen von Druck und Temperatur

der Strömung in den einzelnen Ansaugkanälen bestätigten auf dem

Prüfstand das positive Ergebnis.

 

Bei der Betrachtung der Gesamteffiziens eines aufgeladenen Motors

darf der Wirkungsgrad des Laders nicht vergessen werden. Im

Bereich seines höchsten Wirkungsgrads benötigt der „Eaton“ Lader

eine Antriebsleistung von etwa 60 PS.

Muss man diesen Bereich verlassen, um über eine angehobene

Laderdrehzahl einen höheren Ladedruck zu generieren, kann die

Antriebsleistung des Laders schnell um 10 PS ansteigen.

 

TVS Map

 

Im Laufe unserer Entwicklungsarbeit haben wir Leistungen bis zu

550 PS und 560 Nm gemessen, dabei aber auch grenzwertige

Triebwerkbelastungen ermittelt.

 

500 PS scheinen also eine „gesunde“ Basis zu sein,

die aber Raum für künftige Herausforderungen

bietet.

 

EX500 (1)

 

EX500-Leistungskit

Wesentliche Vorteile:

  • Reduzierung der Ansauglufttemperatur (gekühlt/ungekühlt) von ca. 35°C
  • Ladedruckverlust durch Kühlernetz 0,01 bar bei 0,8 bar Ladedruck
  • nur ein geringes Mehrgewicht (ca. 7,8 kg incl. Wärmetauscher – ohne Wasser)
  • erheblich mehr Drehmoment ( 130 Nm) und Leistung ( 150 PS) zum Serienfahrzeug

Leistungphase EX500 bestehend aus:

  • KT500 Carbon Airbox System mit K&N Sport-Luftfilter
  • neuer Harrop TVS1900-Kompressor
  • Schmiedekolben
  • Schmiedepleul
  • geänderte Riemenscheibe
  • Edelstahl-Fächerkrümmer mit optimierten Rohrlängen
  • 200-Zellen-Sportkatalysator HJS (Hauptkat)
  • Lambdasonden-Kabelverlängerung
  • Optimierung des Serien-Steuergerätes EX500
  • (Zünd-, Einspritzkennfelder und Nockenwellenphasenverstellung)
  • EX500 Decalset

EX500 Wasser-Luft-Ladeluftkühlsystem bestehend aus:

  • Wärmetauscher Kühler in Fahrzeugfront
  • elektrische Wasserpumpe
  • Aluminium Wassertank für Ladeluftkühler
  • komplettes Alu-Saugrohr mit integriertem Ladeluftkühlernetz
  • und Einspritzleiste, schwarz eloxiert, überarbeitet für Harrop TVS1900-Lader
  • Wasserschläuche

Lotus Exige, Tech talk

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