EX460 – Effizienztestung Ladeluftkühler

Beitrag vom 07.07.2016

Testfahrten zur Überprüfung der Effizienz des „Komo-Tec“ Ladeluft – Kühlsystems für V6-Motoren

 

Theoretische Untersuchungen, umfangreiche Berechnungen und  ausgedehnte Prüfstandläufe können die Verifizierung dieser Ergebnisse auf der Rennstrecke und im Straßenverkehr nicht ersetzen.

 

„Die Wahrheit liegt auf der Straße“ gilt in Abwandlung eines Bonmots eines berühmten Fußballtrainers auch für die Entwicklung des Ladeluft – Systems

für unsere „EX 460“ und „EX 500“(folgt demnächst)  Leistungsstufen für die Lotus Exige V6 und den Evora / Evora S.

 

Wir haben in den vergangenen Tagen daher ausgedehnte Testfahrten mit unserem „Komo-Tec Versuchsträger“ (Lotus Exige S) auf der Nürburgring – Nordschleife und in Spa durchgeführt.

 

Die Außentemperaturen zwischen 23°C und 29°C  und trockene Straßenbedingungen ließen repräsentative Messergebnisse erwarten.

 

Die Verwendung von Thermo-Sonden mit schnellen Reaktionszeiten erlaubten eine Daten-Frequenz von 5 Messungen pro Sekunde für die Temperatur vor und nach dem Ladeluftkühler,

Die Werte wurden neben zahlreichen anderen Daten (Lambda, Ladedruck vor und nach Kühler, Zündwinkel, Zündwinkel Kompensation des Steuergerätes…) gemessen und im Datenlogger

gespeichert.

 

Die Auswertung der Ergebnisse hat nicht nur unsere Berechnungen bestätigt (siehe auch „Technik Talk – Einfluss der Ladeluftkühlung auf die Leistung eines Verbrennungsmotors“ ),

sondern auch die Ergebnisse unserer Prüfstandläufe und ersten Testfahrten im Frühjahr übertroffen.

 

Zusammengefasst lässt sich sagen:

  • Bereits nach einer relativ kurzen Fahrtstrecke erreicht das Ladeluft-Gesamtsystem seine, von der Wärme-Ab oder Zufuhr der peripheren Ansaug-Komponenten unabhängige „Systemtemperatur“ ( ca 40°C)
  • Temperaturveränderungen sind dann – vereinfacht – nur noch vom jeweils anliegenden Ladedruck abhängig.
  • Bei Vollast (Kemmel Gerade in Spa) lag die Ladelft-Temperatur vor dem Kühler bei 85°C und nach dem Kühler bei max 48°C.
  • Damit war die angesaugte Luftmasse bei maximalem Ladedruck um 15% höher als bei einer Version ohne Ladeluft-Kühler.
  • Bei hohen Fahrtgeschwindigkeiten nahm die Differenz zwischen der Temperatur vor und nach dem Ladeluft-Kühler tendenziell zu, was auf einen hohen Anteil des externen Wasserkühlers an der Wärme-Balance des Gesamtsystems hinweist.

 

GP EX460

Spa EX460

 

 

 

 

 

 

 


Lotus Evora, Lotus Exige, Tech talk

Elise „RS400“ Audi conversion „Part5“

Beitrag vom 24.05.2016

Individual Abstimmung auf dem Prüfstand.

402PS/492Nm

 

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Lotus Elise

Elise „RS400“ Audi conversion „Part4“

Beitrag vom 24.05.2016

Es geht in die letzte Runde, Verrohrung Ladedruck, Einbau Kabelbaum und Benzinsystem

 

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Lotus Elise

Video „Ariel Atom“ beim Tuner GP2016

Beitrag vom 24.05.2016


Ariel Atom, Komo-Tec Events

Tuner GP2016 der Sportauto

Beitrag vom 24.05.2016

Das man schnelle Rundenzeiten auch mit weniger Leistung fahren kann beweist der Komo-Tec-Ariel Atom. Er schlägt mit mehr als 520 PS im ersten gezeiteten Lauf die versammelte Tuner-Konkurrenz am Hockenheim-Ring.
Klar, denn der Engländer wiegt nur 662kg. Damit kommt der Komo-Tec auf ein Leistungsgewicht von rund 1,2kg/PS

Bei kühlen Temperaturen und bewölktem Himmel konnten wir am Samstag zum ersten Lauf des Tuner GP bereits die gesamte Konkurrenz in die Schranken weisen. Der Ariel lief zuverlässig und schnell wie ein Uhrwerk und auch unser Spitzen Pilot aus der ADAC GT Masters, Sven Barth schoss sich immer mehr auf den Atom ein.

Das Team war motiviert und wollte dieses Jahr nach der begehrten Trophäe greifen.

Schnelle Schaltzeiten des neu installierten sequentiellen Getriebes und die nochmals gesteigerte Leistung mit 3 vorwählbaren Mappings machten Top Zeiten am laufenden Band möglich.

Die verwendeten Toyo R888R zeigten sich zwar standfest, im Gripniveau dem Kumho V70A aber deutlich unterlegen was sich speziell beim Bremsen abzeichnete.
Aufgrund von Lieferengpässen seitens Kumho mussten wir diese Entscheidung treffen.
Leider wurde unser erfolgreicher Run von starkem Sound begleitet der zwar das Publikum, leider aber nicht die Betreiber des HHR erfreuten.

Nach der Androhung uns aus dem Wettbewerb auszuschließen entschieden wir uns für eine Modifikation der Abgasanlage um weiter am Event teilnehmen zu können. Diesen Schritt sollten wir jedoch bereuen…die Abgastemperatur wurde zu hoch was sich an einem rot glühenden Endschalldämpfer und beängstigenden Temperaturwerten in der Datenaufzeichnung zeigte.
Erste technischen Probleme machten sich bemerkbar.

Wir entschieden uns in Hinblick auf das Risiko eines Motorschadens das Event mit dem Ariel nicht weiter zu verfolgen.

Dennoch ein sehr erfolgreiches Wochenenden für das gesamte Team mit einem 2. Platz des 2-Eleven in der Funcar Klasse sowie einem Sieg der Komo-Tec Exige EX460 in der Coupe Klasse.

Im Gesamtklassement konnte sich der 2-Eleven auf dem 7. Gesamtrang einreihen, sofort hinter den Supersportlern vom Schlage eines Lamborghini Huracan mit 720PS und Johannes Stuck jun. am Lenkrad.

Die Exige EX460 konnte sich auf dem 9.Gesamtrang einreihen und war damit schneller als ein Porsche Cayman GT4 oder ein Mercedes AMG GT.

Es war erstaunlich das diese Jahre viele Teams Probleme mit der Lautstärke Ihrer Aggregate hatten und das die Rundenzeiten nicht auf Vorjahresniveau lagen .. Wetter? Temperaturen?

Wir arbeiten weiter daran die Fahrzeuge zu optimieren und greifen im kommenden Jahr mit neuen Projekten an.

#tunergp2017#komotecattack#

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Komo-Tec Events

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